Anschaffung von Solarpaneelen

Vorteile, Förderung und Gründe, sich für Solarpaneele zu entscheiden

Die Verbrauchsabrechnung des Stromversorgers löst oft gewisse Emotionen aus. Positiv sind diese selten, da der Strompreis momentan nur eine Richtung kennt. Und zwar die nach oben.

solar-cells-157122_640Stromsparen und Stromkostenvergleich bewirken zwar eine gewisse finanzielle Entlastung in diesem Bereich, jedoch ist dieser Effekt eher marginal. Bei einem Wechsel des Anbieters liegt der Vorteil eher in den Neukundenboni. Wer sich einmal die Mühe eines tabellarischen Vergleiches gemacht hat, wird schnell feststellen, dass der Strom anscheinend überall fast denselben Preis vorweist.

An der Strombörse in Leipzig lag dieser zwar zeitweise unter 5 Cent pro Kilowattstunde, jedoch sorgen Steuern und Abgaben für einen ständig steigenden Preis. Dieser wird uns auch noch lange Zeit erhalten bleiben.

Daher liegt es für viele Hausbesitzer nahe, sich Gedanken über Solarpaneele zu machen. Gerade wenn genügend große Dachflächen vorhanden sind. In den allermeisten Fällen wird der eigene Verbrauch durch so eine Anlage komplett abgedeckt, Zuviel erzeugter Strom kann darüber hinaus ins Netz verkauft werden. Da diese Maßnahmen vom Staat durch finanzielle Zuschüsse gefördert werden, ist die Anschaffung einer Solaranlage eine durchaus überlegenswerte Investition.

In welchem Maße werden Solarpaneele gefördert?

Diese Anlagen werden hauptsächlich über die Vergütung des selbst erzeugten und ins Netz abgegebenen Stroms gefördert. Mit einer Preisgarantie, die immerhin noch bei etwa 12,3 Cent pro Kilowattstunde liegt, wird die eigene Photovoltaikanlage meistens zu einem finanziellen Selbstläufer. Ein Rechenbeispiel wäre eine Paneeleistung von 4000 installierten Watt. Die statistisch belegte Sonnenscheindauer beträgt in Deutschland etwas 1700 Stunden. Das ist der Bundesdurchschnitt.

Zu rechnen wäre in diesem Falle folgende Formel:

1700 Stunden/Jahr x 4 Kilowatt = 6800 Kilowattstunden. Bei 0,123€ pro kWh ergibt sich eine Summe von etwa 836 Euro. Das ist der Jahresverbrauch einer 4-5-köpfigen Familie. Falls der Eigenverbrauch dann darunter liegt, ist dieser als Zusatzprofit zu verbuchen.

Vor einem Kauf, der Montage und dem Abschluss der eigentlichen Liefervertrages muss immer der Antrag auf die Einspeisevergütung abgegeben werden. Falls dieses vergessen wird, kann der selbst erzeugte Strom zwar benutzt werden. Jedoch werden in diesem Falle die ins Netz abgegebenen Strommengen nicht vergütet.

Eine weitere Form der Solarstromförderung bietet ein zinsgünstiges Darlehen der KfW-Bank. Diese bietet oft auch eine Tilgungsfreiheit für bis zu zwei Jahre an. Über das Bankdarlehen hinaus, können die Kosten für eine Solaranlage von der Steuer abgesetzt werden. Somit finanziert das Finanzamt die Anlage zu einem Teil mit.